Klinisch-Psychologische Diagnostik

Die klinisch-psychologische Diagnostik dient der Abklärung von individuellen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen und der Beantwortung einer konkreten Fragestellung. Der diagnostische Prozess umfasst ein Gespräch mit den Eltern, ein Gespräch mit dem Kind sowie den Einsatz standardisierter psychologischer Verfahren, welche mit dem Kind spielerisch eingesetzt werden. Bei Bedarf und Einverständnis der Eltern wird auch das weitere Umfeld (Kindergarten, Schule, TherapeutInnen …) in den Diagnoseprozess miteinbezogen; etwa durch Ausfüllen eines Fragebogens oder (Telefon-)Gespräche. Die Untersuchungsergebnisse bilden dann die Grundlage für weitere Empfehlungen im Zuge eines umfassenden Beratungsgespräches und für eine gezielte weitere Behandlung bzw. ein gezieltes Lerntraining.

Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 20 Jahren

Leistungsspektrum:

  • Abklärung des Entwicklungsstandes (Erstellung eines Profils der kognitiven, sprachlichen, motorischen, sozialen und emotionalen Entwicklung; Abklärung einer Integrationsmaßnahme im Kindergarten oder Hort [F1-Formular]…)
  • Schuleingangsdiagnostik
  • Lern- und Leistungsdiagnostik (z.B. Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen, Aufmerksamkeits-/ Konzentrationsschwierigkeiten [ADHS], …)
  • Emotionale- und Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Aggression, Ängste, Rückzug, …)

Seit 01.01.1995 ist klinisch-psychologische Diagnostik eine Sachleistung der Pflichtversicherung und kann bei niedergelassenen VertragspsychologInnen und WahlpsychologInnen für klinisch-psychologische Diagnostik in Anspruch genommen werden.
Ich bin beim Hauptverband der österreichischen Sozialversicherung als Wahlpsychologin geführt. Sie sind daher zur Inanspruchnahme der Kostenerstattung für Leistungen der klinisch-psychologischen Diagnostik gegenüber dem jeweils leistungszuständigen Krankenversicherungsträger in Höhe von bis zu 80% (der Kassentarife) des Vertragstarifes berechtigt.
Wichtig dafür ist eine Überweisung eines Arztes (Kinderheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Fachärzte für Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie). Eine Überweisung von Allgemeinmedizinern, anderen Fachärzten sowie Wahlärzten muss chefärztlich bewilligt werden.
Auf dem Zuweisungsschein muss vermerkt sein, dass eine klinisch-psychologische Diagnostik erbeten wird. Zudem muss eine krankheitswertige Verdachtsdiagnose nach ICD10 angegeben werden. Bitte weisen Sie Ihren Arzt darauf hin.